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Aber ihr seht und fragt: Warum? Ich aber träume und frage: Warum nicht?




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Zu Beginn eines Rollenspiels steht die "Geburt" eines neuen Charakters.

Der Spieler muss sich im Klaren darüber sein, was er/sie eigentlich spielen will. Es beginnt damit, zu erkennen, was man will. Dies gilt sowohl für die Hintergrundwelt, in der gespielt werden soll, als auch für die zu erschaffenden Charaktere.

Die Möglichkeiten sind lediglich durch die Phantasie eingeschränkt, und diese kennt bekanntlich keine Grenzen. Beispiele für Abenteuerumgebungen gibt es genug.

Musterbeispiele sind phantastische Welten wie Mittelerde, die Welt in der Tolkiens "Der Herr der Ringe" spielt, ein Science-Fiction-Universum nach dem Vorbild von Star Trek oder Star Wars, aber auch eine Kampagne im Wilden Westen ist genauso denkbar wie ein Spiel im Jahre 1999.

Wir spielen in der Welt der 'Schenke zum Drachenfeuer', doch kann euer Charakter von einer ganz anderen Welt kommen.

Wichtig ist, daß jeder Spieler seinen Charakter gerne spielt. Nur dann ist man in der Lage, aus einer Figur ohne Gesicht eine greifbare Person zu formen.

Wie aber kann man einen eigenen, einzigartigen Charakter erschaffen?
Viele Spielsysteme verwenden hierzu zum Teil sehr ausgefeilte Würfelverfahren. Andere Systeme geben die Möglichkeit, einen Charakter mit einer gewissen Anzahl an Punkten zusammenzusetzen.

Bei 'Schenke zum Drachenfeuer' wird auf diese Einschränkungen verzichtet. Es sei denn ihr wollt unbedingt eins der bekannten Rollenspiel systeme und ihre Editoren nutzen. Das ist euch  überlassen. Größtmögliche Freiheit soll immer im Vordergrund stehen, so auch bei der Charaktererschaffung. Das Ziel bei 'Schenke zum Drachenfeuer' ist, in sich stimmige Charaktere mit möglichst viel "Atmosphäre" zu erschaffen, keine Ware von der Stange, sondern Figuren, die jedem Spieler auf den Leib geschneidert sind bzw. die sich jeder Spieler selbst auf den Leib geschneidert hat.

Das Vorgehen dabei ist wenn man so will, die Umkehrung der Reihenfolge der meisten Systeme bei der Charaktererschaffung. Fast immer werden zuerst Spiel-Werte (Eigenschaften, Fertigkeiten, usw.) festgelegt, ehe man sich um die Geschichte des Charakters kümmert, sofern dies überhaupt vorgesehen ist. Viel zu oft nimmt dieser Teil nur sehr wenig Raum bei der Erschaffung ein.

Hier steht nun umgekehrt die Frage "Wer bin ich?" an allererster Stelle. Ehe man beantwortet, wie stark, zäh oder klug ein Charakter ist, versucht man, etwas mehr über die Figur selbst herauszufinden.

Dabei gilt, daß jeder Spieler den Charakter spielen kann, den er will. Mit der Einschränkung, daß es allen Vergnügen macht.

Wer jetzt frohlockt und nach der nächsten Waffenliste greift, um endlich einmal eine richtig "gute" Figur zu spielen, möge hierzu der 'Schenke zum Drachenfeuer' fernbleiben...

Nichts (und vor allem keine Würfel) sollte den Spielern vorschreiben, welchen Charakter sie spielen müssen. Es geht damit los, die Grundzüge des Charakters festzulegen. Nicht endgültig, aber zumindest eine Art Profil gilt es zu erstellen. Dies wird sich, sobald man das erste Spiel hinter sich gebracht hat, mit ziemlicher Sicherheit nochmals ändern, aber das ist kein Problem. Unstimmigkeiten in einem Charakter kann man häufig erst während des Spiels erkennen.

Es gibt einige Möglichkeiten, sich einem Charakter zu nähern. Beliebt sind Charakterfragebögen, die durchaus eine Hilfe beim Finden einer geeigneten Rolle sein können. Ein Fragebogen wie der folgende richtet sich vor allem an Spieler, die mit freiem Rollenspiel noch nicht sehr vertraut sind. Es soll selbstverständlich kein starres Schema sein, sondern ein Hilfsmittel, mit dem die Annäherung an einen neuen Charakter leichter fällt.

Anders als bei anderen Rollenspielen, ist hier die Frageliste jedoch nicht der Abschluß bei der Charaktererschaffung, um einer Sammlung von Zahlen ein Gesicht zu geben, sondern der Anfang, um den herum man den Charakter aufbauen kann.

Eventuell ist es hilfreich, zu Beginn der Charakter-Erschaffung ein Schlagwort zu finden, mit dem man den Charakter bereits ein wenig einordnen kann. Egal ob man dies Charakter-Konzept, Charakter-Thema, Archetyp, Klischee, Charakter-Klasse, Aufhänger oder Deskriptor nennt. Anhand einer solchen ersten, einfachen Überlegung fällt es häufig leichter, detaillierte Fragen zu beantworten und auch während des Spiels auftauchende in sich logisch zu beantworten.

Solche Konzepte können sehr unterschiedlich sein: Geheimagent, Elementar-Zauberer, Besitzer einer Imbißbude, Kapitän eines Raumschiffs, unglücklich Verliebter...
Die Reihe läßt sich beliebig fortsetzen, aber anhand eines solchen Stichworts entwickelt jeder bereits eigene Vorstellungen um einen Charakter und der beabsichtigte Prozeß der Charakter-Erschaffung beginnt.

Die Charakterfragen einerseits sehr schematisch, andererseits sind sie auch sehr umfangreich und trotzdem nicht vollständig, sondern lediglich eine Anregung. Sie sollen als Anstoß dienen, weitere Ideen zu entwickeln und ausführlichere Erläuterungen nach sich ziehen. Es ist überhaupt nicht notwendig, sämtliche Fragen zu Beginn zu beantworten, bei einigen ergeben sich Antworten während des Spiels von selbst und können im Laufe der Zeit ergänzt werden. Man sollte sich jedoch die Zeit nehmen und versuchen, möglichst viele Fragen recht bald zu beantworten. Der Reiz beim Rollenspiel liegt gerade darin, in der eigenen Figur und in denen der Mitspieler eine gewisse Vertrautheit zu finden, an der es Roman- oder Filmhelden häufig mangelt.




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